Das Geld wird immer knapper

Berlin (dpa) Wegen sinkender Reallöhne kann jeder Vierte in Deutschland kein Vermögen mehr aufbauen. Das ergab eine Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV)."Etwa ein Viertel der Bevölkerung verfügt nach Abzug von eventuellen Schulden über keinerlei Vermögen", sagte DSGV-Präsident Heinrich Haasis. Viele Privathaushalte müssten mit einem kleiner werdenden Budget zurecht kommen. Seit 2004 seien die Netto-Reallöhne um 2,6 % gesunken. Gleichzeitig steige das Armutsrisiko. Wer heutzutage netto nicht mehr als 1300 € im Monat verdiene, lege in der Regel nichts mehr zurück, sondern lebe von der Substanz. Ein besonders hohes Armutsrisiko laste auf Singles und Alleinerziehenden. Dagegen trügen Paare "in hohem Maße finanzielle Verantwortung füreinander", sagte Haasis.

Quelle: Wiesbadener Kurier vom 28.02.2008

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